Swingerclub Frauen

Überlegen Sie sich, ob Sie mit Ihrer Partnerin lieber in einem separaten Schlafzimmer unter sich sein möchten oder ob es für Sie in Ordnung oder sogar aufregend ist, Ihrer Lust auf der Spielwiese nachzugehen, wo Sie von anderen beobachtet werden können und vielleicht noch mehr Interessierte dazukommen. Betrunkene Personen sind unerwünscht und werden gegebenenfalls auch des Hauses verwiesen. Sollten Sie sich nur in stark alkoholisiertem Zustand ungehemmt genug fühlen, um am Treiben eines Swingerclubs teilzunehmen, sind Sie vielleicht noch nicht bereit dazu.

Gepflegt erscheinen Das ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit: Wer in den Swingerclub geht, sollte frisch geduscht sein und die üblichen Regeln in Bezug auf Körperhygiene pflegen Deo benützen, enthaaren. Es ist empfehlenswert, wenn man einige Zeit vor dem Besuch des Swingerclubs keine Mahlzeiten zu sich genommen hat, die mit starken Ausdünstungen einhergehen. In einigen Clubs zieht man sich erst nach und nach aus bzw.

Wer hier auf ansprechende Kleidungsstücke wert legt, wird selbstverständlich mehr Aufmerksamkeit erregen. Geeignet sind alle erotischen Kleidungsstücke, in denen Sie sich wohlfühlen, z. Korsagen, feine Dessous oder Strapse. Höflich sein Gerade als Frau bekommt man in Swingerclubs häufig Einladungen zum gemeinsamen Sex. Auch wenn Sie sie nicht annehmen möchten empfiehlt die Swingerclub-Etikette für Frauen: Antworten Sie immer darauf, und antworten Sie höflich.

Genauso wichtig ist es, höflich zu bleiben, wenn Sie selbst eine Ablehnung erhalten. Bedrängen Sie niemanden, mit dem Sie gerne swingen möchten, wenn dieser keine Zustimmung dazu zeigt. Vielleicht reizt mich auch die Tatsache, dass mein "Nein" nicht hundertprozentig ankommt. Aber das kann natürlich furchtbar nach hinten gehen, wenn es sich um ältere oder "komische" Männer handelt. Wer sich über das Wort "komisch" wundert, da waren wirklich Exemplare jenseits gut und böse, aber natürlich auch das Gegenteil.

Ich könnte mir doch an der Bar jemanden suchen und da können sie mir ja nix. Und je nach Übereinstimmung mit dem dann nach oben gehen? Das ist ja dann auch nicht so verbindlich wie mit meinem Kumpel. Und ein anderer Club wäre ein weiterer unsicherer Faktor, da ich ja den letzten zumindest ein wenig einschätzen kann, was mir etwas Sicherheit geben würde. Dann lässt sich sein Verhalten schon erklären, er wollte dich einfach vielleicht aber noch nicht teilen.

In einen anderen Club natürlich nur in Begleitung. Ne Möglichkeit wäre auch im Club einen zu suchen, den nicht alle sind komisch oder sogar ein Pärchen und der Rest ergibt sich dann. Aber wenn ich meine ganzen "Kumpels" auf ihre Tauglichkeit testen würde, dann war das der, dem ich am wenigsten Revierverhalten zugetraut hätte.

Aaaah, ich fühl mich wie ein Kleinkind, welches trotzig jenseits jeglicher Vernunft handeln will. Ist als Mann mehr als verständlich! Da standen die Zuschauer hinter mir und da ich beschäftigt war konnte ich nicht sehen wer mich da anfasst und das war sehr unangenehm. Da haben ich sowie auch mein Partner öfters Nein gesagt. Leider wurde es nicht befolgt. Oben angekommen, wurde der Geruch nach Räucherstäbchen und Sauna noch intensiver.

Doch es war schön eingerichtet, der Eingangsbereich war maritim gestaltet, angrenzend befand sich ein rotes und ein schwarzes Seidenzimmer, eine Dusche war fast komplett einsehbar. Hinter einem kleinen Vorhang ging es zu weiteren Zimmern und ich erblickte schon das von mir ersehnte Stop-Zimmer. In freudiger Hoffnung wenigstens mit Tom geilen Sex zu haben, drückte ich die Klinke herunter — besetzt. Aus den Augenwinkeln sah ich sie zwei Meter hinter uns, die drei Wiesel, die uns gefolgt waren.

Rasch verschwand ich, Tom an der Hand ziehend, in das Zimmer nebenan, das auch von einem Vorhang bedeckt war. Es bestand aus drei riesigen Matratzen, die alle aneinander grenzten. An der Decke hingen Spiegel und das Licht war gedämpft. Tom und ich legten uns hin — ich positionierte mich bewusst zur Wand, sodass Tom rechts neben mir lag und zumindest die Blicke der anderen ein wenig abschotten konnte.

Als ich versuchte mich über ihn herzumachen, merkte ich, dass nicht nur mir die Realität übel auf den Magen schlug. Tom entschuldigte sich, dass sich momentan nichts bei ihm regen würde, obwohl er grad so unendlich geil auf mich war. Aber dass die drei da am Eingang standen und glotzten, war alles andere als antörnend. Ich gab ihm Recht und wir entfernten uns wieder aus dem Zimmer, um uns einen weiteren Eindruck des Clubs zu verschaffen. Jedes Mal bekam ich eine beängstigende Gänsehaut.

Es gab noch ein Zimmer, das den Fokus auf Schwarz, Schwarzlicht und Leder legte und dann einen Bereich, in dem Gitter standen und rotes Leder an den Wänden befestigt war. Tom und ich sahen uns etwas verloren an. Kein Mensch, der uns doch noch gefallen könnte. Das sollte es gewesen sein? Ich konnte meine eigene Enttäuschung in Toms Gesicht sehen. Wir setzten uns nach vorne in den maritimen Bereich und versuchten so wenig wie möglich aufzufallen.

Doch ich glaube, das war unmöglich angesichts unserer puren Erscheinung.


Der Swingerclub – die harte Realität